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Stress ist die Würze des Lebens....sagte der Begründer der modernen Stressforschung Hans Selye. Er publizierte seine ersten Forschungen bereits 1936 – einer Zeit also, von der wir meist glauben, dass das Wort Stress, wie wir es verstehen, keine Rolle spielte. Dass gelegentlicher Stress motiviert, beflügelt und vorantreibt, kann wohl jeder bestätigen. Wenn es eine Aufgabe zu erledigen gilt, die so richtige Spaß macht, dann spüren wir den möglichen Stress nicht. Wir fühlen uns kompetent und in der Lage, die Situation zu meistern. Dann läuft alles wie geschmiert. Wir sind die Herren der Lage.... Sobald wir jedoch in die Rolle des Opfers geraten, sei es, dass wir in Zeitnot kommen, die Umstände unseren Einfluss auf die Gestaltung mindern, wir mit dem Ergebnis unzufrieden sind oder unsere Vorstellungen nicht erreichen, spüren wir Stress. Wie bei jedem Gewürz ist die Menge entscheidend. Hin und wieder leichter Stress hilft uns, nach vorne zu schauen. Ständiger, womöglich sogar starker Stress macht auf die Dauer krank. Die richtige Dosis ist bei jedem unterschiedlich. Wo sie bei Ihnen liegt, müssen Sie selbst bestimmten. Ihre StresskompetenzenAuch bisher sind Sie durchs Leben gegangen, ohne durch den Stress komplett aus der Bahn geworfen zu werden. Also haben Sie bereits sinnvolle Strategien, die Ihnen erlauben, adäquat auf stressbehaftete Situationen zu reagieren. Vielleicht sind Sie mit einigen nicht vollkommen zufrieden. Vielleicht haben Sie bestimmte Taktiken, die ganz hervorragend funktionieren. Machen Sie sich bewusst, dass Sie zu keinem Zeitpunkt, Ihrem Stress völlig ausgeliefert waren. Sie haben stets auf irgendeine Weise gehandelt. Fühlen Sie sich dennoch durch Stress beeinträchtigt, gilt es herauszufinden, wie Sie Ihre Ressourcen besser nutzen können. Progressive Muskelentspannung hilft gegen Stress Stress nach dem Herzinfarkt: Wenn die Angst bleibt Anhaltender Stress begünstigt Depressionen. |