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 Mit wem haben Sie es hier zu tun?

Jutta Baur

(Foto: Petra Coddington)

Eigentlich wollte ich eine berühmte Schriftstellerin werden. Das war als ich etwa zwölf Jahre alt war. Ich stellte mir vor, wie ich an einem alten Schreibtisch sitzend, unglaublich spannende Kriminalromane schreiben würde. Dabei sähe ich hin und wieder aus dem Fenster in meinem Garten den Rosen beim Blühen zu.

Mein Berufswunsch hätte mit sicherlich nicht ernährt. Deshalb wandte ich mich der anderen Sache zu, die mich interessierte: den Menschen. Ich wurde Pädagogin. Dieses Gebiet ist mindestens genauso spannend, wie mein Teenie-Wunsch und zum Glück nicht blutrünstig. Vor allem die Psychologie hat mich gefangen genommen. Der Mensch mit seinen Erfahrungen, seinen unterschiedlichen Möglichkeiten das Leben zu gestalten oder auch den Schwierigkeiten, die sich ihm in den Weg stellen, sind für mich faszinierend.Alles, was man über andere lernt, lernt man dabei gleichzeitig über sich selbst.

Seit einigen Jahren konnte ich meine beiden Interessen verbinden. Meinen Wunsch zu schreiben, verband ich mit meiner Neugier an Menschen. Mittlerweile verfasse ich für verschiedene Verlage und Agenturen Artikel - meist mit psychologischem Hintergrund.

Die Fantasie ist jedoch immer noch meine ständige Begleiterin. Wenn es meine Zeit erlaubt, gebe ich mich ganz den üblen Absichten und dunklen Machenschaften hin. Derzeit zwar noch in Form von Kurzgeschichten. Doch habe ich den einen oder anderen literarischen Mord im Hinterkopf, der sich vielleicht zum Roman eignet. Kleine Kostproben gibt es auf www.Jutta-Baur.de

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Jutta Baur